Aktueller Stand vom 28.8.2002
 
Durch den konzentrierten Einsatz schwerer Technik von THW, BGS, Feuerwehr und Baubetrieben konnte bis Freitag abend eine Baustraße (Schotterstraße) im Müglitztal von Köttewitz über Weesenstein bis Mühlbach realisiert werden. Auch die Zusfahrt nach Weesenstein über Falkenhain ist möglich.
Nun endlich ist auch die Verbindung zwischen Mühlbach und Schlottwitz nach intensiver Arbeit hergestellt. Wobei noch Restarbeiten auszuführen sind.
Die Straßenverbindung von Maxen über Mühlbach, Bahnhof Burkhardswalde-Maxen und die Winterleithe hinauf nach Maxen wird als Einbahnstraße für die schweren Baufahrzeuge genutzt.
Schwerpunkt bildet die Beräumung des Bachbettes der Müglitz von Holz und anderem Treibgut und die Sicherung des Bettes zum Schutz vor weiteren Fluten. Hier kommt auch schwere Technik der Bundeswehr zum Einsatz.

Heute ist das Technische Hilfswerk aus Weesenstein und Mühlbach abgezogen. Nicht mehr lange dann muß die Gemeinde den kleinen Rest mit örtlichen Kräften bewältigen. Deshalb sind auch weiterhin Helfer willkommen.

Innerhalb der Ortslage Weesenstein und auch teilweise in Mühlbach wird das Bett der Müglitz weiterhin vertieft. Das Grundwasser sinkt damit immer mehr in der Ortslage. Dadurch können nun weitere Keller ausgepumpt werden.
Gleichzeitig wird dadurch die maximale Durchflußmenge an den Brückenbauwerken erhöht.
Tausende freiwilligen Helfer haben bei der Entfernung von Schlamm, Geröll und Unrat aus und um die Häuser und Gärten einen großen Anteil. Auch der Schloßpark Weesenstein profitiert davon.
In Mühlbach gibt es seit Freitag, den 16.8.2002 wieder Strom und Trinkwasser. Nach und nach wurden die einzelnen Häuser angeschlossen. Viele Leitungssysteme, die unter Wasser standen müssen aber noch überprüft bzw. erneuert werden.
Am Sonntag den 18.8.2002 wurde begonnen, die Häuser in Weesenstein über Notstromaggregate zu versorgen. Diese werden immer mehr durch provisorische Freileitungen ersetzt. Trinkwasser wird mittels Wasserwagen bereitgestellt.

Heute wurde damit begonnen, in der Ortslage Weesenstein das Abwassernetz schrittweise wieder in Betrieb zu nehmen. Bis zum Winter müssen diese Arbeiten abgeschlossen sein.
 
Evakuierte aus Weesenstein sind entweder im Schloß Weesenstein bzw. in benachbarten Orten untergekommen. Die Auszahlung der ersten Hilfsgelder und die Ausgabe von Gut- und Rabattscheinen ist erfolgt
 
Zur Zeit wird intensiv an der Telefonvermittlungsstelle Weesenstein (035027) gearbeitet. Solange das Festnetz im Müglitztal nicht stabil arbeitet, sind auch die Einsatzkräfte auf die Nutzung der Mobilfunktnetze angewiesen. Jeder, der im Bereich des Müglitztales sein Handy nicht unbedingt benötigt, sollte es deshalb ausschalten.
Auch 16 Tage nach der Flut sind immer noch die Ortsteile Falkenhain, Crotta und Schmorsdorf ohne Telefonanschluß. Davon sind auch wichtige Betriebe wie Margonwasser betroffen. Hier muß schnell Abhilfe geschaffen werden.
 
 
 
letzte Aktualisierung: 28.08.2002
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