Aktueller Stand vom 23.8.2002
 
Durch den konzentrierten Einsatz schwerer Technik von THW, BBS, Feuerwehr und Baubetrieben konnte bis Freitag abend eine Baustraße (Schotterstraße) im Müglitztal von Köttewitz über Weesenstein bis Mühlbach realisiert werden. Auch die Zusfahrt nach Weesenstein über Falkenhain ist möglich. An der Verbindung zwischen Mühlbach und Schlottwitz wird intensiv gearbeitet. Die Brücke am Orteingang von Niederschlottwitz ist zerstört. An einer Behelfsbrücke wird gearbeitet.
Schwerpunkt bildet die Berämung des Bachbesttes der Müglitz von Holz und anderem Treibgut und die Sicherung des Bettes zum Schutz vor weiteren Fluten. Hier kommt auch schwere Technik der Bundeswehr zum Einsatz.

Tausende freiwilligen Helfer haben bei der Entfernung von Schlamm, Geröll und Unrat aus und um die Häuser und Gärten einen großen Anteil. Auch der Schloßpark Weesenstein profitiert davon.
In Mühlbach gibt es seit Freitag, den 16.8.2002 wieder Strom und Trinkwasser. Nach und nach wurden die einzelnen Häuser angeschlossen. Viele Leitungssysteme, die unter Wasser standen müssen aber noch überprüft bzw. erneuert werden.
Am Sonntag den 18.8.2002 wurde begonnen, die Häuser in Weesenstein über Notstromaggregate zu versorgen. Diese werden immer mehr durch provisorische Freileitungen ersetzt. Trinkwasser wird mittels Wasserwagen bereitgestellt.

Evakuierte aus Weesenstein sind entweder im Schloß Weesenstein bzw. in benachbarten Orten untergekommen. Die Auszahlung der ersten Hilfsgelder und die Ausgabe von Gut- und Rabattscheinen ist erfolgt
 
Zur Zeit wird intensiv an der Telefonvermittlungsstelle Weesenstein (035027) gearbeitet. Solange das Festnetz im Müglitztal nicht stabil arbeitet, sind auch die Einsatzkräfte auf die Nutzung der Mobilfunktnetze angewiesen. Jeder, der im Bereich des Müglitztales sein Handy nicht unbedingt benötigt, sollte es deshalb ausschalten.
 
 
 
letzte Aktualisierung: 23.08.2002
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