| Hochwasserwarnsystem im Müglitztal | |||||||||||||||
| Die Menschen im Müglitztal wurden am 12.8.2002 nicht bzw. unzureichend über die bevorstehende Flut und deren Ausmaß gewarnt. Erst durch die Ereignisse vor Ort, der raschen Zunahme der Überflutungen durch die Müglitz reagierten die örtlichen Kräfte. | |||||||||||||||
| Die rechtlichen Grundlagen, die Struktur und die Organisation des Hochwassernachrichtendienstes im Freistaat Sachsen findet man unter http://www.umwelt.sachsen.de/lfug/hwz/index.html. Der Schwerpunkt der dortigen Ausführungen ist für eingedeichte Flüsse mit langen Vorwarnzeiten ausgelegt. Hier ein verkürzter Überblick: | |||||||||||||||
|
|||||||||||||||
| Auch für die Müglitz gibt es die Alarmstufen 1 bis 4. Diese wollten wir vom Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie (LfUG) erfragen und richteten am 28. Oktober 2002 eine e-mail an die Presse- und Bürgerrefentin Frau Bernhardt. | |||||||||||||||
Aus Ihrer Antwort vom 21. November 2002 geht hervor:
Geändert wurde hier offensichtlich noch nichts. Die Struktur (siehe Organisationsschema) für die Erfassung und Analyse der Daten, der Auslösung der Alarmstufen und die Wege zur Weiterleitung über die verschiedensten Ämter bis hinunter in die Gemeinden ist nicht dazu geeignet eine rechtzeitige Hochwasserwarnung in den Tälern des Osterzgebirges zu realisieren. |
|||||||||||||||
| Offensichtlich stehen beim nächsten großen Unwetter die Bewohner des Müglitztales wieder ohne rechtzeitige Warnung da. | |||||||||||||||
| Die meteorologischen Daten des Sächsischen Hochwassernachrichtendienstes basieren auf den Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dieser hat im Gebiet des Gottleuba-, Müglitz- und Weißeritztales nur eine Wetterstation in Zinnwald und eine in Dresden/Flughafen. Dagegen betreibt die Meteomedia AG (Kachelmann) Wetterstationen in Altenberg, Bad Gottleuba, Dippoldiswalde, Hartha und Dresden/Hygienemuseum. | |||||||||||||||
| Auf unsere Anfrage "Kann die Meteomedia AG Unwetterwarnungen direkt an die Gemeinden im Gebiet des Gottleuba-, Müglitz- und Weißeritztales ausgeben", stellte Herr Kachelmann das Konzept für eine Unwetterwarnzentrale vor. Seit Anfang Januar 2003 arbeitet die Unwetterwarnzentrale der Meteomedia AG. | |||||||||||||||
| letzte Aktualisierung: 31.12.2002 email: Webmaster@Mueglitztal-Flut.de |