| Flußsystem der Müglitz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Müglitz hat eine Länge von 48,9 km bei einem Höhenunterschied von 750 m. Das Quellgebiet liegt auf dem Kamm des Osterzgebirges und reicht bis ins Tschechische hinein. Sie mündet in die Elbe in Heidenau (früher Mügeln). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Pegel Mühlbach wurde noch 1996 in Veröffentlichungen als
Hochwassermeldepegel geführt. In den aktuellen Liste der
Landeshochwasserzentrale des Landesamtes für Umwelt und Geologie
Sachsens ist der Pegel Mühlbach nicht mehr enthalten. Sinnvoll ist ein
Pegel unterhalb der Zuflüsse von Biela (Bärenstein), Prießnitz
(Glashütte), Trebnitz (Oberschlottwitz) und dem Cunnersdorfer Bach
(Niederschlottwitz). Deren Einzugsgebiet ergibt immerhin rund 60 km², das
sind ca. 30 % des Einzugsgebietes der Müglitz. Dadurch könnten die
Vorwarnzeiten für die unterhalb liegenden Gemeinden vergrößert
werden. Seit dem 13. August 2002 wurden über 4 Wochen keine Werte mehr von diesen Pegelmeßstationen angegeben, nach 8 Wochen gibt es nur Daten von Dohna und vom Roten Wasser in Geising. Beim Ausfall der Technik sind die Behörden scheinbar hilflos. Früher hat man die Pegel mit der Hand gemessen und telefonisch weitergegeben. |
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| Nach den Fluten von 1897, 1927 und 1957 wurde wiederholt über den Bau von Hochwasserschutzsystemen an der Müglitz diskutiert. Planungen für ein Rückhaltebecken bei Lauenstein an der Weißen Müglitz gab es schon vor dem ersten Weltkrieg. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aus Veröffentlichungen der DDR-Wasserwirtschaft in den Fünfziger Jahren geht hervor, daß über Rückhaltebecken und Stauanlagen an der Weißen Müglitz, der Biela, der Trebnitz, der Prießnitz und der Müglitz bei Schlottwitz beraten wurde. Letztendlich wurde 1953 nur ein kleines Rückhaltebecken an der Prießnitz mit 70.000 m³ Fassungsvermögen gebaut. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anfang der Neunziger Jahre wurden wieder Planungen für eine kombinierte Nutzung Trinkwasser/Hochwasserschutz in Auftrag gegeben. Der Trinkwasserbedarf ist in Sachsen rapide zurückgegangen, so daß nur der Hochwasserschutz auf der Tagesordnung stand. Für den Hochwasserschutz blieb letztendlich nur noch das Rückhaltebecken Lauenstein übrig. Der Baubeginn wurde immer wieder hinausgeschoben. Der offizielle erste Spatenstich erfolgte am 5. August 2002, eine Woche vor der Flutkatastrophe. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Literatur:
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| letzte Aktualisierung: 25.12.2002 email: Webmaster@Mueglitztal-Flut.de |