Hochwasserrückhaltesystem der Gottleuba
 
Das Hochwasserrückhaltesystem wurde schon um 1900 diskutiert. Die beiden Weltkriege haben die Realisierung immer wieder verzögert, so daß das Gottleubatal 1927 und 1957 nochmals von extremen Fluten heimgesucht wurde.
 
Zwischen 1963 und 1974 entstand endlich ein komplettes System von Rückhaltebecken und Talsperren an Gottleuba und ihren Zuflüssen.
 
    Bahra          
  Rückhaltebecken Buschbach 1963      
  Rückhaltebecken Mordgrund 1966      
           
  Seidewitz        
  Rückhaltebecken Liebstadt 1967 1,1 hm³ 11,6 km²  
           
  Bahre        
  Rückhaltebecken Friedrichswalde-Ottendorf 1970 1,53 hm³ 26,9 km²  
           
  Gottleuba        
  Talsperre Gottleuba 1974 14 hm³ 35,7 km²  
    davon Hochwasserrückhalteraum   3,05 hm³    
 
 
Das Rückhaltebecken Liebstadt besitz ein befestigtes Überlaufsystem (rechter Bildrand), das offensichtlich ausreichend dimensioniert ist und dessen Einflauf mehr als 2 m unter der Dammkrone liegt. RHB Liebstadt
 
 
 
Literatur:
Hochwasserschutz in Sachsen, Materialien zur Wasserwirtschaft 2/1996, Freistaat Sachsen, Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung
 
 
letzte Aktualisierung: 04.09.2002
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