Weesenstein - die ersten Tage nach der Flut
 
In der Gemeinde Müglitztal wurde Teile des Ortes Weesenstein total zerstört, aber auch in Mühlbach sind große Schäden entstanden. Die Infrastruktur wie die Brücken, die Müglitztalstraße, und die vor zwei Jahren rekonstruierte Eisenbahnlinie wurden an vielen Stellen zerstört. Die Energie- und Wasserverorgung und das Telefonnetz sind zusammengebrochen.
 
Am Abend des 13.8.2002 Warum blieb diese Wand stehen?
Von der Schulstraße 13 blieb nur diese eine Mauer stehen. Sie rettete 4 Personen das Leben.
   
Bahnhof Mühlbach-Maxen nach Köttewitz
Bahnhof Burkhardswalde-Maxen am 15.8.2002 Weesenstein, Ortsausgang nach Köttewitz, im Vordergrund die Müglitztalstraße am 14.8.2002
 
Auf Grund der zerstörten örtlichen Kommunikation kamen am Dienstag den 13.8. 2002 nur wenige Helfer aus den Nachbargemeinden. Helfen konnten sie kaum bei den noch immer rasend schnell dahinfließenden Wassermassen. Deren Informationen am späten Dienstag abend sorgten dafür, daß sich ab Mittwoch in Eigeninitiative die ersten Helfer formierten. Mit der örtlich vorhandenen Technik konnte bei dem immer noch sehr hohen Wasserstand kaum etwas erreicht werden. Das wahre Ausmaß der Schäden war am 14.8. immer noch nicht vollständig sichtbar.
Bis zu den Fenstern im Flußschotter Häuser, Gärten und Wege zugeschwemmt
 
Auch wenn an einzelnen Häusern ganze Familien am 15.8.2002 intensiv arbeiteten, ohne schwere Technik von außerhalb geht es nicht. Bäume, Autos, Häuserreste, Felsen und auch Gastanks liegen verkeilt übereinander.
Aber die Müglitztalstraße gibt es nicht mehr und auch der Zugang von Falkenhain ist blockiert.
Müglitztalstraße vor dem Gemeindeamt
Fotos: A. Rietzschel
 
letzte Aktualisierung: 31.08.2002
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