| Protokoll
der 3. Versammlung Zukunft Müglitztal |
| am 4. Februar 2003 auf Schloss Weesenstein |
| Auf dem Podium: Klaus Brähmig als Versammlungsleiter, Dr. Neumann von der Firma ARCADIS, Herr Glasebach, Leiter der Landestalsperrenverwaltung (LTV) |
Themen:.
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| Begrüßung durch Herrn
Brähmig: Seit der zweiten Versammlung sind 4 Monate vergangen. Es hat sich in der Zwischenzeit eine sehr gute, abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Planungsträgern herausgebildet. Im Bereich des Tourismus findet Ende Februar eine Zusammenkunft mit mit den vorhandenen Institutionen des gesamten Müglitztales (Fremdenverkehrsgemeinschaft "Östliches Osterzgebirge", Tourismusverband Sächsische Schweiz, Verein Region aktiv e.V. für Kultur, Landschaftspflege, ...) statt. |
Herr Glasebach, Leiter der
Landestalsperrenverwaltung (LTV):
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| Dr. Neumann, Ingenieurbüro ARCADIS:
ARCADIS hat die Gesamtprojektsteuerung für die Behebung der Schäden entlang aller Gewässer im Bereich der Landestalsperrenverwaltung übernommen:
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Herr Glöckner, Bürgermeister:
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| Die Anfrage: Baufreigabe in Weesenstein ab
Sommer oder schon eher? beantwortete Herr Glasebach (LTV) mit den Hinweis, daß für die Böschungen und die Niveaus in den Ortslagen die Planungsdaten in den Gemeinden ab April 2003 vorliegen. |
| Anfrage: Wie sieht zur Zeit das
Hochwasserwarnsystem für das Müglitztal aus? beantwortete der Leiter der Landeshochwasserzentrale des Freistaaten Sachsen Herr Höhne wie folgt:
Die Forderung aus der Publikum, die Gemeinden direkt zu informieren, sei eine Variante, die diskutiert wird, aber noch nicht bestätigt ist. |
| Herr Amman TU Dresden: Von Studenten der TU Dresden werden Planungen zum Wiederaufbau von Weesenstein durch entsprechende Konzepte unterstützt. Neben der Ortkerngestaltung betrifft das auch den Radweg im Müglitztal. Herr Glasebach, LTV: Diese Arbeiten sollten in der Gemeinde repräsentativ vorgestellt und ausgelegt werden. |
| Herr Seidel, Maxen: Sind die Straßen und Wanderwege aus dem Müglitztal hinaus auf die Höhen mit im Maßnahmeplan zum Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur enthalten? Bürgermeister Herr Glöckner: Auch die Wanderwege und Feldwege von den Höhen ins Tal werden instant gesetzt. Denn diese waren nach der Flut oftmals die einzigen Zugänge zu den Betroffenen im Müglitztal. |
| Herr Oehle, Burkharswalde: Wie sieht die Terminisierung für 2003 aus? Bürgermeister Herr Glöckner: Das ist zur Zeit nicht möglich. Viele Entscheidungen hängen vom konkreten Hochwasserschutzkonzept ab, daß bis zum 31.3.2003 vorliegen soll. Erste Vorstelleungen werden zur Einwohnerversammlung am 27. Februar dargestellt. |
| Herr Betrthold, Burkharswalde: Können in der Gemeinde die Sirenen zur Warnung vor Hochwasser verwendet werden? Bürgermeister Herr Glöckner: Die Sirenen in der Gemeinde sind funktionsfähig und werden z.Z. nur zur Alarmierung der Feuerwehr genutzt. Ein weiteres Signal ist aufschaltbar. Da das Signal von der Zentrale des Landkreises ausgelöst wird, liegt der Handlungsbedarf beim Landkreis. Er bittet Herrn Brähmig, die Gemeinde bei dieser Thematik zu unterstützen und eine einheitliche Regelung im Landkreis zu realisieren. |
| Frau Böhme, Mühlbach: Wie sehen die Planungen und Termine beim Aufbau der Stützmauern und Böschungen innerhalb der Ortslagen aus? Kurzzeitig gab es Irritierungen bei den Anwesenden, wegen der Notwendigkeit der Meldung von Schäden an den Böschungen. Das entfällt bei Gewässern 1. Ordnung, da die LTV in Eigenregie dies realisiert hat. Die Termine kommen noch. |
| Herr Brähmig bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Mitstreitenden. Eine weitere Versammlung in diesem Rahmen sei zur Zeit nicht geplant. Er verweist auf die Gemeindeversammlung am 27. Februar 2003. Die Problematik des Tourismus wird zukünftig in anderem Rahmen behandelt. |
| letzte Aktualisierung: 16.02.2003
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